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Positiv um jeden Preis?

Positiv Denken

Heute möchte ich mich einem Missverständnis widmen, das immer wieder zu den merkwürdigsten Denk- und Handlungsweisen führt. Die Vorstellung, nur Gutes und Positives erschaffen zu wollen, indem man positiv denken lernt, ist ein wertvolles Werkzeug – wenn es „richtig“ angewandt wird.

Es bedeutet nicht, alles Negative einfach zu ignorieren oder unter den Teppich zu kehren. Auch Selbstbetrug in Form von Unterdrückung sogenannter negativer Emotionen ist kein hilfreiches Element. Sehr beliebt ist es bei manchen Menschen auch, seine positiven Träume ganz in der Ebene der Vorstellung zu bewahren, damit die Realität sie nicht kaputt machen kann. Diese Menschen setzen nichts um von dem, was in ihrem Innern ruft. Wie gesagt, all dies unterliegt einem gehörigen Missverständnis.

Wie aber kann es tatsächlich funktionieren mit dem positiven Denken?

Positiv Denken, so wie ich es verstehe, ist eine Geisteshaltung, die den Gedanken wach lauscht und bewusste Entscheidungen trifft, welche Gedanken förderlich sind und welche nicht. Allein diese Wachheit und Wahlfreiheit zu praktizieren, macht dich freier. Du bist nicht der Sklave deiner Gedanken, sondern deine Gedanken müssen sich dir unterordnen.

Negative Ereignisse

Wenn negative, bedrückende, erschreckende Dinge geschehen, dann ist es deine Aufgabe einen Weg zu finden damit umzugehen. Einen Weg, der dir erlaubt, in deiner Kraft zu bleiben. Es ist nichts Gutes daran, dich runterziehen zu lassen. Und es ist manchmal ganz schön anstrengend, dein Gedankenkarussell in Schach zu halten, wenn dich das Leben herausfordert. Aber es lohnt sich! Richte deine Gedanken aktiv in eine Richtung, die für dich und andere lichtvolle Aspekte bringt.

Negative Gefühle

Wenn du Gefühle von Angst, Frust, Wut, Trauer usw. in dir fühlst, geht es nicht darum, diese wegzudrücken. Nein, im Gegenteil, erlaube dir ehrlich zu fühlen, was da gerade ist und nimm dich selbst in genau dieser Gefühlslage liebevoll an. Du wirst merken, dass das Gefühl sich verwandelt. Mit dem Vertrauen, dass es gehört und angenommen ist, wird das Gefühl sehr natürlich wieder Platz machen. Je mehr du dich dagegen auflehnst und es unterdrücken willst, umso mehr baut es sich auf. Hast du schon mal so ein Pulverfass an Wut aufgebaut, das dann explodiert ist? Ich glaube, das kennen fast alle Menschen.

Setze positiv Denken ein um dich zu stärken!

All die subtilen Gedanken, die im Innern so laufen, wie „ich kann das nicht“, „ich schaff das nicht“ usw. rauben dir viel Energie und verhindern möglicherweise, dass du Schritte tust, die dich wirklich glücklich machen. Nutze einfach die bewusste Gedankenkraft, indem du dich erinnerst, was du alles schon hinbekommen hast. Ja, werde dir bewusst, was du alles kannst usw. und besprich dich aktiv mit aufbauenden Gedanken. Das ist ein mächtiges Werkzeug.

Wenn du lernen möchtest, all diese Werkzeuge immer mehr zu verinnerlichen, dann lade ich dich herzlich dazu ein, an meinen Workshops und Seminaren teilzunehmen. Hier liest du das zwar auf Kopfebene, dort erlebst du es – das ist eine viel, viel tiefere Ebene, da deine Erfahrungen dir ganz anders zur Verfügung stehen, als dein Kopfwissen.

Schau doch mal hier. Ich freue mich darauf, dich kennen zu lernen! Alles Liebe,

Christel

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