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Ein gesundes „wir“

Vom „Wir“ in Beziehungen

Wenn ich von einem gesunden „Wir“ schreibe, dann liegt nahe, dass es auch eine Erfahrung eines ungesunden „Wir“ gibt. Das Thema Beziehungen ist sehr vielschichtig und egal, ob es sich um Paarbeziehungen, Berufsbeziehungen oder familiäre Beziehungen handelt, streben wir doch alle danach, gesunde und angenehme Beziehungen aufzubauen. Viel von dem, was in Beziehungen nicht funktioniert, hat mit ungesunden Abhängigkeiten zu tun. Du kannst lernen, immer achtsamer zu werden, wie du dir selbst und anderen begegnest.

Das „ich bin“

In den s.e.i.-Seminaren gibt es eine ganz einfache, aber sehr wirkungsvolle Wahrnehmungsübung, die die Teilnehmer dazu einlädt, nacheinander drei verschiedene Ebenen der Wahrnehmung zu betreten. Zwei Menschen stehen sich gegenüber. Der erste, ganz wichtige Schritt ist, sich selbst intensiv im eigenen „ich bin“ zu spüren – auch wenn da ein anderer ist. Dabei gilt es, wirklich achtsam für sich selbst zu werden und in Kontakt zu treten mit diesem Gefühl tiefer Verbundenheit zu sich selbst. Beide Teilnehmer versinken – jeder für sich- in ihren innersten Kern.

Das „du bist“

Dann geht die Aufmerksamkeit ganz bewusst im nächsten Schritt zu deinem Gegenüber. Du wirst aufgefordert, den anderen in seinem Sein wahrzunehmen. Dabei kannst du trainieren, dich tief in einen anderen Menschen hineinzuspüren. Das „du bist“ bekommt durch deine präsente Empathie eine neue Qualität jenseits aller Urteile oder Projektionen.

Das „wir sind“

Der letzte Schritt, hinein in die Wahrnehmung von „wir sind“, kann ganz besondere Momente innigster Verbundenheit auslösen. Die Verbundenheit zu anderen Menschen ist eines der tiefsten Grundbedürfnisse menschlicher Existenz. Deshalb lauert hier auch ein wenig die Gefahr, sich in dem Gefühl von „wir sind“ zu verlieren.

Eine gesunde Beziehung mit einem guten „Wir-Gefühl“ kann dann am besten bestehen, wenn auch die anderen beiden genannten Ebenen Stabilität haben. Gerade in der Begegnung mit Menschen, die uns nah sind, ist es sehr hilfreich, ganz bewusst das eigene „ich bin“ immer wieder wahrzunehmen und zu stärken. Wenn du ein sehr empathischer Mensch bist, ist das richtig wichtig für dich!

Ich wünsche dir eine wundervolle Beziehung zu dir selbst und auch zu anderen Menschen! Wenn du Lust hast, solche Übungen gemeinsam mit einer kleinen Gruppe von Menschen unter Anleitung ganz real auszuprobieren, bist du herzlich dazu eingeladen, mal bei meinen Events zu stöbern, welches Angebot dich am meisten anspricht. Schau doch mal hier.

Herzliche Grüße,

Christel

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