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Das Aussen als Spiegel – ein neuer Blick auf dich selbst

Ich möchte dich heute zu einem Spiel (Das Außen als Spiegel) einladen

Tu doch mal so, als würde alles, was dir so begegnet eine, zunächst verborgene Botschaft enthalten, die dich spiegelt, bzw. dir zumindest etwas widerspiegelt, das mit dir zu tun hat. Vielleicht siehst du eine wunderbare Blume und lässt dich von ihrer Schönheit berühren in dem Bewusstsein, dass sie einen ebenso wunderbaren Aspekt deiner selbst für dich sichtbar werden lässt. Oder du bewunderst einen anderen Menschen und entdeckst, dass du dich tatsächlich auch selbst bewundern darfst…

Vielleicht aber nervt dich auch eine rumjammernde Frau an der Bushaltestelle und du fragst dich, ob sie dir etwas spiegelt. Ist Rumjammern etwas, was dir auch hin und wieder passiert? Wenn du die Pfeilspitze deiner Beschwerde sanft zu dir selbst zurückdrehst, kommst du tatsächlich weiter, als wenn du die Welt verurteilst. Vielleicht gelingt es dir dann sogar, selbst zukünftig achtsamer zu werden, was du so von dir gibst…

Gerade mit unseren Lieben hält uns das Leben oft sehr unangenehm den Spiegel hin und wir können an unserem Partner oder unseren Kindern Charakterzüge und Verhaltensmuster sehen, die wir ganz schlimm finden. Wer weiß, vielleicht sind das einfach nur wunderbare Felder der Projektion für all das, was wir an uns selbst nicht sehen wollen?

Die Konsequenz

Statt das Spiegelbild zu treten oder zu beschimpfen, könnten wir doch demjenigen, der vor dem Spiegel steht und hineinschaut eine neue Botschaft zukommen lassen – uns selbst.

Meisterin darin, alle Vorwürfe als Schattenprojektionen zu entlarven ist Byron Katie. Ihre wunderbare Methode „The Work“ führt dir mit viel Liebe, aber auch sehr nachdrücklich vor Augen, dass es dir am meisten bringt, bei dir selbst nach dem Schlüssel deiner Probleme zu suchen. Im s.e.i.-Training lernst du, dass es gut tut, die Ansprüche loszulassen, die du zu haben glaubst.

Mir hat es oft nicht wirklich gepasst, aus den Schuldvorwürfen gegen andere auszusteigen. Schließlich haben sie sich doch mies verhalten! Ich musste tatsächlich immer wieder lernen, dass ich zwar „Recht behalten“ kann, mitsamt dem Zorn gegen die betreffende Person, dass es mich aber viel glücklicher macht, wenn ich zunächst den bitteren Schmerz der Erkenntnis meines Eigenanteils aushalte, um dann in eine wirklich friedvolle Haltung hinein zu finden.

Ein lohnendes Spiel ist das – auch und gerade, wenn du die ein oder andere „Projektion“ entdeckst und dich selbst an der Nase zupfen lernst. Wenn das Leben dir vor allem Schönes spiegelt, dann gratuliere ich dir!

Und zum Abschluss frage ich dich: Wo guckst du hin und wie guckst du hin? Du hast immer die Wahl!

Und – falls du jemanden brauchst, der dir ein bißchen auf die Sprünge hilf, meld dich doch einfach mal zu einem kostenlosen 15-min. Erstgepräch an!

Alles Liebe,

Christel

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