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Erkenntnisse umsetzen – mit Leichtigkeit

Du hast klare Einsichten und Erkenntnisse und kriegst sie nicht umgesetzt?

Nehmen wir mal das Beispiel Abgrenzung. Viele Frauen haben längst erkannt, dass es ihnen nicht gut tut, wenn sie ständig in ihrer Liebe und Fürsorge für andere unterwegs sind und sich selbst dabei überrennen. Und dennoch passiert es ständig. Na klar, das sind tiefsitzende Programme, die wir vorgelebt bekommen haben. Außerdem fühlen viele von uns sich nur dann wertvoll, wenn sie für andere aufopfernd da sind. Der Wunsch, geliebt werden zu wollen treibt uns auch an. Und unser „Fürsorge-Gen“ lässt uns ständig einfach zupacken, ohne, dass wir überhaupt darüber nachdenken.

Und was tun die meisten Frauen, wenn sie sich selbst dabei erwischen, dass sie mal wieder in die Falle getappt sind? Sie beschimpfen sich selbst und geben sich noch die Prügel dafür, dass sie es nicht hingekriegt haben sich abzugrenzen. Mal ehrlich, ist es dann ein Wunder, wenn es nicht gelingt?

Das „Goldmarie-Syndrom“, wie ich es getauft habe, ist unglaublich weit verbreitet und es wird Zeit, dass alle Goldmarien endlich den versprochenen Lohn bekommen! In der heutigen Zeit kriegen die Goldmarien selten Gold für ihr liebevolles, aufopferndes Wesen übergeschüttet. Sie werden eher ausgenutzt, bis sie zusammenbrechen. Solange, bis sie verstehen, dass zuerst einmal sie selbst sich den Goldregen schenken dürfen.

Was du brauchst, damit du voran kommst
  • Als erstes nimmst du dich selbst mal feste in den Arm und erkennst dich für alles an, was du so leistest. Puh! Wenn es schon kein anderer macht, dann bitte du selbst.
  • Dann gibst du dir die ausdrückliche Erlaubnis, Fehler machen zu dürfen und in dem Tempo dazu zu lernen, wie es eben geht.
  • Lerne liebevoll, verständnisvoll und mit Humor deinen misslungenen Versuchen zu begegnen und ermutige dich, es beim nächsten Mal besser hinzukriegen.
  • Höre auf, Egoismus als das Schlimmste Übel der Welt zu betrachten. Ein gesunder Egoismus ist nötig und wichtig um dich abgrenzen zu können und dein Ding zu machen.
  • Erkenne dich für jeden kleinen Schritt in die richtige Richtung an und freue dich, wann immer es dir gelingt, dich abzugrenzen oder etwas Schönes zu etablieren.
  • Gib dir einen lustigen Spitz-Namen z.B. „Mutter Theresa“ oder „Aschenputtel“, wenn du dich mal wieder selbst erwischst und triff eine neue Entscheidung für die Rolle, die du lieber spielen möchtest.
  • Beginne, dich selbst wirklich ernst zu nehmen und Selbstliebe fließen zu lassen. Fühle und verhalte dich so, als wärst du selbst deine allerbeste Freundin.

Neue Erkenntnisse können nicht umgesetzt werden, solange du deine Haltung zu dir, zum Leben nicht auch erneuerst. Sorge für eine gute Grundstimmung, indem du dir das gibst, was du dafür brauchst. Je zufriedener und glücklicher du bist, umso kraftvoller kannst du alles umsetzen, was du dir vorgenommen hast.

Ein sehr interessanter Punkt zum Schluss

Die meisten Frauen sind Einzelkämpferinnen. Und jetzt sag ich dir was ganz wichtiges: Du darfst dir Hilfe holen und musst nicht alles allein machen! Mich begeistert es sehr, wenn ich in meinen Abendworkshops und Seminaren mitbekomme, wie die Menschen wachsen und sich entwickeln. Es ist wundervoll, wie sie sich gegenseitig stärken und miteinander teilen, was sie herausfordert. So viele Fallen, die wir erleben, ähneln sich. Es tut gut, sich darüber auszutauschen, wie man hinaus gefunden hat und in manche muss man selbst vielleicht gar nicht selbst reintreten, weil man sie vorher schon erkannt hat. Eine tolle Möglichkeit, dich selbst immer tiefer zu verstehen und zu stärken, sind die s.e.i. Abendkurse zum Selbstbild, die alle zwei Wochen donnerstags stattfinden. Da bekommst du gute Anleitung zur Selbsthilfe und findest andere tolle Menschen, die sich auch auf den Weg gemacht haben. Ich freu mich auf dich,

Alles Liebe,

Christel

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