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Stehst du zu deinen Entscheidungen?

Entscheidungen, die einmal getroffen sind – wie gehst du mit ihnen um?

Wie oft gehst du mit dir selbst ins Gericht, bist unzufrieden, glaubst, du hättest irgendetwas anders, besser machen können? Wie überzeugt bist du davon, dass du falsche Entscheidungen getroffen hast, gravierende Fehler gemacht hast – sonst wäre die jetzige (schlechte) Situation nicht eingetreten…?!

Es ist unglaublich, wie sehr Menschen sich selbst mit Vorwürfen dieser Art fertig machen können.

Ich habe das z.B. sehr oft getan und mich mit Vorwürfen überhäuft, solange, bis ich gar keine Entscheidung mehr treffen wollte/konnte – aus Angst, es wieder falsch zu machen.

Irgendwann wurde mir das zu anstrengend, da habe ich für mich ganz klar entschieden, dass ich zu mir und meinen Entscheidungen stehe – ohne wenn und aber. Ich habe erkannt, dass ich es tatsächlich einfach nicht besser zu diesem Zeitpunkt konnte. Ich habe begonnen, mein ehrliches Bemühen anzuerkennen und meine begrenzten Möglichkeiten zum damaligen Zeitpunkt.

Sei fair mit dir!

Wenn ich in Rückschau auf eine Situation schaue, habe ich schließlich viel mehr Informationen und Erkenntnisse, als zu dem Zeitpunkt, wo sie stattfand. Es ist höchst ungerecht, einen Maßstab anzulegen, der zum Zeitpunkt der Entscheidung einfach noch gar nicht vorhanden war.

Klar, manchmal kann man sich „in den Hintern beißen“, weil man Dinge getan oder unterlassen hat, die eigentlich als klare innere Impulse spürbar waren und aus irgendeinam Grund ist man dem Impuls nicht gefolgt. Nicht wirklich schön, aber muss man sich dafür ständig im Nachhinein geißeln?

Ich möchte dich dazu einladen, wohlwollend, liebevoll und mit der nötigen Portion Humor auf die Begebenheiten deiner Vergangenheit zu schauen, auf die du vielleicht nicht so stolz bist. Mit einer ermutigenden, verzeihenden Haltung stellst du für die Zukunft einfach bessere Ergebnisse her, als mit Vorwürfen und Ängsten. Begegne dir selbst bitte genauso versöhnlich wie deinem geliebten Partner oder deinen Kindern.

Ganz besonders wichtig ist finde ich, dass du dem Leben eine Chance lässt. Möglicherweise lässt sich die Sache, die du glaubst vermasselt zu haben, doch noch zum Guten zu wenden – solange du in der Starre deiner Selbstvorwürfe und Schuldgefühle verharrst, wird das nicht klappen, fürchte ich!

Ich wünsche dir ein großes, weites Herz für dich und deine vermeintlichen Fehler. Und falls du selbst die Kurve nicht kriegst, unterstütze ich dich sehr gern mit einem Coaching 🙂

Hier kannst du ein kostenloses 15-minütiges Erstgepräch vereinbaren

Herzlichst,

Christel

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